Macbeth

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Bilder von Conrad Schmitz

In diesem Schuljahr wagte sich die Theater AG des Seminars Maulbronn an eine der großen Tragödien William Shakespeares: Macbeth.

Der Namensgeber des Stücks, ein schottischer Adliger, ist maßgeblich an der Niederschlagung einer Rebellion gegen den guten König Duncan beteiligt. Auf dem Weg zu diesem prophezeien ihm drei Hexen den Titel, den der besiegte Verräter getragen hatte, und darüberhinaus die Königswürde. Diese Weissagung trifft Macbeth an seinem wunden Punkt: Dem auch von seiner krankhaft ehrgeizigen Frau eingeforderten Drang nach Höherem. 

Und wirklich: Duncan verleiht Macbeth unmittelbar darauf den besagten Titel. Macbeths eigene und seiner Frau Pläne wirken plötzlich wie vom Schicksal vorbestimmt. So kann den beiden das Erreichte nicht mehr genügen. Nach der Erfüllung aller Sehnsüchte löst sich Macbeths Dasein in brutaler Gewalt, Vereinsamung, Verlustängsten und Gewissensbissen auf und offenbart in abgründiger Weise die Sinnlosigkeit des unbedingten Willens zur Macht. 

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