Tag der offenen Tür

Berichte der 9. Klässler:

Der Tag der offenen Tür bietet nicht nur die Möglichkeit die Räumlichkeiten zu erkunden, sondern auch die Möglichkeit uns Schüler und die Lehrer besser kennen zu lernen und mit Eltern ins Gespräch zu kommen.

Um 13:30Uhr trafen bereits die ersten Besucher ein, welche im Laiendorment, vor dem Jungenschlaftrakt, begrüßt wurden. Nun ging es um 14:00 Uhr ins Oratorium zum musikalischen Einstieg der Klassen 9 und 12, welche ihre Klassenlieder sangen. Unser Ephorus, Herr Keitel, begrüßte nach dem kleinen Auftritt alle Besucher und stellte zum Schluss noch einige der Lehrer vor. Nach der Begrüßung gab es viele Stationen zu entdecken: Die Besucher konnten Regenbogenkekse probieren, an Führungen durch die Schlaftrakte teilnehmen, sich verschiedene Präsentationen, zum Beispiel über Griechisch, anhören oder einfach nur gemütlich durchs Schulhaus laufen und leckeren Kuchen essen. Wenn wir an diesen Tag zurückdenken, an dem wir selbst einmal teilgenommen haben, kommen sehr viele schöne Erinnerungen auf. Als wir uns über unseren Tag der offenen Tür unterhalten haben, stellten wir fest, dass sich einiges veränderte und wir alles aus einer anderen Perspektive wahrnahmen.

(Von Paula Heitz, Niklas Landos, Selina Lehrer und Paul Schramm)

In den letzten Jahren durften wir den Tag der offenen Tür von der Zuschauerseite aus betrachten, dieses Jahr jedoch waren wir endlich selbst ein Teil der Semigemeinschaft, wodurch wir einen ganz anderen Blickwinkel auf das Erlebte hatten. Um Ihnen das Gefühl des Zusammenhalts näherzubringen, haben wir uns dazu entschlossen das Ganze von unserer Perspektive aus zu erzählen: Schon einige Wochen vor diesem besonderen Sonntag hatte sich die Nervosität bei uns eingeschlichen. Mit unserer Lehrerin Frau Rehberg besprachen wir, was wir für das Fach Chemie vorbereiten wollten und auch die letzten Chorproben standen an.

Am Freitag wurde die Vorfreude greifbar, als regenbogenfarbige Baisers gebacken und erste innenarchitektonische Meisterleistungen erbracht wurden: Wir räumten unsere Zimmer auf. Hinter Kleider- und Bücherstapeln konnten wir überraschenderweise deren volles Potenzial entdecken. Dies war auch bei der Aufräumaktion unseres Klassenzimmers am Samstag der Fall. Ebenso war unser Küchenteam schon seit einiger Zeit fleißig am Backen und Vorbereiten für den Tag der offenen Tür.

Schließlich war es soweit: Um 13:30 Uhr am Sonntag trafen die ersten Besucher ein. Als wir dann um 14:00 Uhr zum ersten Mal als Klasse vor einer Menschenmenge sangen, war das für jeden von uns sehr nervenaufreibend. Erleichterung machte sich breit, als wir auch unser Klassenlied erfolgreich meisterten. Im frisch renovierten Woodstock, einer unserer Teeküchen, probierten wir uns am Backen von bunten Swirlcookies. Hierbei stellte sich das Klischee, dass Frauen besser backen könnten, bei uns zumindest als falsch heraus. Während bei uns die Kekse auf dem Backblech zerfielen, waren die der Jungs reif für einen Youtube-Backkanal. Da es neben den Führungen durchs Schulgebäude auch noch Griechisch Präsentationen, Filmvorführungen und Beratungsgespräche gab, hatte jeder alle Hände voll zu tun. Trotz der Erschöpfung nach dem Tag freuen wir uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir den Tag der offenen Tür mit unseren Neunern erleben dürfen.

(Von Ofra Deiglmayr, Amelie Meister, Konstanze Müller-Quade und Chiara Rembor)

Um den „Tag der offenen Tür“ musikalisch ausklingen zu lassen, gaben wir ab 17:15 Uhr ein Konzert: Das Orchester eröffnete den Abend mit einem instrumentalen Auftakt. Eine besondere Darbietung gab Freya Garhöfer (Promo 13/17), die mit ihrem Solo im Fagottkonzert von Vivaldi das Publikum in ihren Bann zog. Nach einer Begrüßung des Chorleiters und Dirigenten Sebastian Eberhardt konnte nun auch der Chor sein Können zum Besten geben.

Gespannt warteten die Besucher nun auf die einzelnen Darbietungen der Klassen. Von Gospel bis finnischen Volksliedern war alles vertreten und das Publikum war begeistert. Die gute Stimmung der Seminaristen und Lehrer wurde auf die Zuhörer übertragen. Trotz kleiner Missgeschicke ließ sich diese lockere Atmosphäre nicht trüben. Den Abschluss bildete in einer achtstimmigen Besetzung „Der Mond ist aufgegangen“, sodass das Publikum eine Zugabe verlangte. Dieser Aufforderung kam der Chor mit Freude nach. Anschließend gingen alle beflügelt nach Hause und werden hoffentlich noch lange von diesem Konzert zehren.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei den Dirigenten und Chorleitern Sebastian Eberhardt und Conrad Schmitz.

(Von Karlotta Chmielewski, Mariel Posur, Simone Scholz und Franziska Zimmermann)

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  • Religion
  • bunte Kekse

  

Theaterprojekt

Die Theater-AG des Seminars lädt herzlich ein zu ihren zwei Aufführungen am 31.03. und 01.04., jeweils um 20 Uhr im Oratorium.

Wir führen dieses Jahr nach 4 Jahren wieder eine Tragödie des athenischen Dramatikers Sophokles auf, die Elektra. Dieses Stück, das dem Alterswerk des Dichters zuzurechnen ist, bildet einen Themenschwerpunkt der diesjährigen Interpretationsklausur im Griechischabitur.

In Gestalt Elektras konfrontiert uns das Drama mit einer gewaltigen Frauenfigur: der Tochter des von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Liebhaber Aigisthos nach seiner Rückkehr aus Troja erschlagenen Königs von Mykene, Agamemnon. Elektras öffentliches Leiden an diesem Verbrechen, an ihrer würdelosen Situation im Haus der Mörder, an der pragmatischen Haltung ihrer Schwester Chrysothemis, die sich um eines angemessenen Lebens willen den Verhältnissen fügt, und ihr jahrelanges Hoffen auf eine Wiederkehr des Bruders Orestes als Rächer stehen im Mittelpunkt des Stücks. Als Orestes durch einen Freund die Nachricht seines Todes überbringen lässt um Klytaimnestra und Aigisthos in Sicherheit zu wiegen, ist Elektra auch die letzte Hoffnung genommen. Indem sie alle Rollenerwartungen an eine junge griechische Frau in den Wind schlägt, entschließt sie sich, die Rache an der eigenen Mutter selbst zu vollziehen.

In für Sophokles typischer Weise (wenn man das angesichts des winzigen Bruchteils seiner Tragödien sagen kann, der überhaupt überliefert ist) stellt die zentrale Figur des Dramas ihre religiös-ethischen Überzeugungen und ihr heroisches Standesbewusstsein über den Konsens mit denen, die aus ihrer Sicht im falschen Leben sind. Durch diese Unerbittlichkeit der Titelheldin, die in grellem Kontrast steht zum ganz normalen Opportunismus ihrer Schwester und dem unsensiblen Pragmatismus ihres Bruders sowie durch das beklemmende Ende des Stücks fordert der Dichter uns wie sein athenisches Publikum Ende des 5.Jahrhunderts v.Chr. zur Stellungnahme im Umgang mit Schuld und damit letztendlich zur Wertereflexion auf.

Karten für die Vorstellungen können ab sofort über das Sekretariat unter der Nummer 07043-955090 zu 8 (ab 18 Jahren) bzw. 4 Euro vorbestellt und jeweils ab 19 Uhr an der Abendkasse abgeholt und bezahlt werden.  Die Dauer der Aufführung wird ca. 70-90 Minuten betragen.

Tobias Utz (91/96)

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Preisverleihung: Küche

Unsere Schule wurde für einen Preis beim Wettbewerb der Schulstiftung in der Evangelischen Kirche Deutschland zum Thema „MahlZeiten gemeinsam gestalten“ nominiert.

Zusammen mit Miriam, Frau Roßwag (Küchenleiterin) und Herrn Keitel fuhr ich nach Hannover um den Preis entgegenzunehmen und zu erfahren, welchen Platz wir belegt hatten. Im großen Tagungsraum des Kirchenamtes der EKD fand die Preisverleihung statt. Wir erhielten Platz 2 und somit ein Preisgeld von 1.000€. Der Jury gefiel, dass wir vor jeder Mahlzeit erst einmal zusammen kommen und gemeinsam zur Ruhe finden. Begonnen wird entweder mit einem Gebet oder mit einem Lied. Das Essen selbst steht in Schüsseln auf jedem einzelnen Tisch, so dass sich jeder selbst schöpfen kann. Diese familiäre Atmosphäre gibt Raum für anregende Gespräche und Diskussionen.

Besonders begeistert war die Jury, dass bei uns auch an die Kranken, die nicht am Essen teilnehmen können, gedacht wird. Sie bekommen ihr eigenes „Krankenessen“ von den Klassenkameraden auf ihr Zimmer gebracht.

Ich habe mich wirklich ausgesprochen darüber gefreut, dass die Küche für ihr großes Engagement für uns mit einem Preis belohnt wurde.

von Louis Krause (Promotion 2013/2017)

  • Preisverleihung (1) Kopie
  • Preisverleihung (2) Kopie
  • Preisverleihung (3) Kopie
  • Preisverleihung (4) Kopie
 

 

Lehrerfragebogen No4

Den dritten Fragebogen haben viele wieder richtig zugeordnet: Er stammt von Fr. Heinzelmann. Und es gab auch noch ein paar richtige Mails für den zweiten: Dieser war von Herrn Eberhardt. Erratet ihr auch den nächsten? Tipps wie immer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1. Warum sind Sie am Seminar?

Weil mich die Erzählungen vom Seminar, vom Alltag in Maulbronn und vom Miteinander von Semis und Lehrern so begeistert haben, dass ich mich aufs Semi beworben habe - et voilá!

2. Kurswahl: Was würden Sie heute wählen?

Unabhängig von der Kombinationsmöglichkeit: Psychologie, Philosophie, Religion, Politik, Biologie, Mathematik, Englisch, Sport, Literatur, Arabisch, Informatik

3. Warum sollten 8. Klässler unbedingt an's Seminar kommen?

Sie sollten diese einmalige Gelegenheit nutzen, an diesem wunderschönen Ort mit seiner besonderen Atmosphäre zu leben und gemeinsam mit anderen netten Semis das Abitur zu machen und dabei unheimlich viel über sich und für das Leben zu lernen.  

4. Was unterrichten Sie?

Zensiert.

5. Lustigste / tollste Situation am Semi

Da gibt es viele: gemeinsam auf dem Tiefen See beim Landexamen im Ruderboot, Diskussionen über Gott und die Welt in der Theo-AG, gute Gespräche im Jagdschloss, Rumalbern bei den Mahlzeiten - da kann ich nicht eine Situation herausheben. 

6. Wie ist das Verhältnis von Lehrern und Schülern außerhalb des Unterrichts? 

wertschätzend, offen und freundschaftlich

7. Lieblingsort in Maulbronn und Umgebung

Der Wald hinter dem Kloster. 

8. Kochen am Dienstag: Was sollte ein Seminarist unbedingt mal kochen? 

Tom Yum Gung - thailändische Suppe

9. Was treibt Sie jeden Morgen an, an's Semi zu kommen? 

Meistens die Vorfreude auf den Unterricht und die spannenden Diskussionen und ganz manchmal auch einfach nur der Wecker und das Pflichtgefühl. 

 

Chorprojekt

Aktuelle Bilder aus den Proben in Weikersheim: 

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