Abstimmung

Die Debatte - Jugendliche fordern OKR heraus 

Die Kirche bedarf ständiger Reformation. Darum wollen Seminaristen der Seminare Maulbronn und Blaubeuren nach Stuttgart fahren und mit ihren kritischen Gedanken im Gepäck - ganz im Stil der Disputationsthesen - Vertreter der Kirchenleitung zur Disputation herausfordern. 

Ihr fändet das gut? Dann gebt uns noch bis zum 27.4. eure Stimme! 

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Wir haben gewonnen! Vielen Dank an alle, die uns ihre Stimme gegeben haben! 

 

Kreuzweg

Impressionen des diesjährigen Kreuzwegs der Jugend: 

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Tag der offenen Tür

Berichte der 9. Klässler:

Der Tag der offenen Tür bietet nicht nur die Möglichkeit die Räumlichkeiten zu erkunden, sondern auch die Möglichkeit uns Schüler und die Lehrer besser kennen zu lernen und mit Eltern ins Gespräch zu kommen.

Um 13:30Uhr trafen bereits die ersten Besucher ein, welche im Laiendorment, vor dem Jungenschlaftrakt, begrüßt wurden. Nun ging es um 14:00 Uhr ins Oratorium zum musikalischen Einstieg der Klassen 9 und 12, welche ihre Klassenlieder sangen. Unser Ephorus, Herr Keitel, begrüßte nach dem kleinen Auftritt alle Besucher und stellte zum Schluss noch einige der Lehrer vor. Nach der Begrüßung gab es viele Stationen zu entdecken: Die Besucher konnten Regenbogenkekse probieren, an Führungen durch die Schlaftrakte teilnehmen, sich verschiedene Präsentationen, zum Beispiel über Griechisch, anhören oder einfach nur gemütlich durchs Schulhaus laufen und leckeren Kuchen essen. Wenn wir an diesen Tag zurückdenken, an dem wir selbst einmal teilgenommen haben, kommen sehr viele schöne Erinnerungen auf. Als wir uns über unseren Tag der offenen Tür unterhalten haben, stellten wir fest, dass sich einiges veränderte und wir alles aus einer anderen Perspektive wahrnahmen.

(Von Paula Heitz, Niklas Landos, Selina Lehrer und Paul Schramm)

In den letzten Jahren durften wir den Tag der offenen Tür von der Zuschauerseite aus betrachten, dieses Jahr jedoch waren wir endlich selbst ein Teil der Semigemeinschaft, wodurch wir einen ganz anderen Blickwinkel auf das Erlebte hatten. Um Ihnen das Gefühl des Zusammenhalts näherzubringen, haben wir uns dazu entschlossen das Ganze von unserer Perspektive aus zu erzählen: Schon einige Wochen vor diesem besonderen Sonntag hatte sich die Nervosität bei uns eingeschlichen. Mit unserer Lehrerin Frau Rehberg besprachen wir, was wir für das Fach Chemie vorbereiten wollten und auch die letzten Chorproben standen an.

Am Freitag wurde die Vorfreude greifbar, als regenbogenfarbige Baisers gebacken und erste innenarchitektonische Meisterleistungen erbracht wurden: Wir räumten unsere Zimmer auf. Hinter Kleider- und Bücherstapeln konnten wir überraschenderweise deren volles Potenzial entdecken. Dies war auch bei der Aufräumaktion unseres Klassenzimmers am Samstag der Fall. Ebenso war unser Küchenteam schon seit einiger Zeit fleißig am Backen und Vorbereiten für den Tag der offenen Tür.

Schließlich war es soweit: Um 13:30 Uhr am Sonntag trafen die ersten Besucher ein. Als wir dann um 14:00 Uhr zum ersten Mal als Klasse vor einer Menschenmenge sangen, war das für jeden von uns sehr nervenaufreibend. Erleichterung machte sich breit, als wir auch unser Klassenlied erfolgreich meisterten. Im frisch renovierten Woodstock, einer unserer Teeküchen, probierten wir uns am Backen von bunten Swirlcookies. Hierbei stellte sich das Klischee, dass Frauen besser backen könnten, bei uns zumindest als falsch heraus. Während bei uns die Kekse auf dem Backblech zerfielen, waren die der Jungs reif für einen Youtube-Backkanal. Da es neben den Führungen durchs Schulgebäude auch noch Griechisch Präsentationen, Filmvorführungen und Beratungsgespräche gab, hatte jeder alle Hände voll zu tun. Trotz der Erschöpfung nach dem Tag freuen wir uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir den Tag der offenen Tür mit unseren Neunern erleben dürfen.

(Von Ofra Deiglmayr, Amelie Meister, Konstanze Müller-Quade und Chiara Rembor)

Um den „Tag der offenen Tür“ musikalisch ausklingen zu lassen, gaben wir ab 17:15 Uhr ein Konzert: Das Orchester eröffnete den Abend mit einem instrumentalen Auftakt. Eine besondere Darbietung gab Freya Garhöfer (Promo 13/17), die mit ihrem Solo im Fagottkonzert von Vivaldi das Publikum in ihren Bann zog. Nach einer Begrüßung des Chorleiters und Dirigenten Sebastian Eberhardt konnte nun auch der Chor sein Können zum Besten geben.

Gespannt warteten die Besucher nun auf die einzelnen Darbietungen der Klassen. Von Gospel bis finnischen Volksliedern war alles vertreten und das Publikum war begeistert. Die gute Stimmung der Seminaristen und Lehrer wurde auf die Zuhörer übertragen. Trotz kleiner Missgeschicke ließ sich diese lockere Atmosphäre nicht trüben. Den Abschluss bildete in einer achtstimmigen Besetzung „Der Mond ist aufgegangen“, sodass das Publikum eine Zugabe verlangte. Dieser Aufforderung kam der Chor mit Freude nach. Anschließend gingen alle beflügelt nach Hause und werden hoffentlich noch lange von diesem Konzert zehren.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei den Dirigenten und Chorleitern Sebastian Eberhardt und Conrad Schmitz.

(Von Karlotta Chmielewski, Mariel Posur, Simone Scholz und Franziska Zimmermann)

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Muffin-Wettbewerb

Um nach intensiven Proben und drei Aufführungen von ELEKTRA nicht aus Mangel an Aktivitäten in abgrundtiefe Löcher zu fallen, fand am Sonntagnachmittag der 1. Semi-Wettbewerb in der Kategorie „Muffin“ im Seminar statt. Kreationen mit den vielversprechenden Namen „Black-Ladybug-Elephants“, „Heisse Schnitte“, „Flip-Flap-Fledermaus“, „Rettet-die-Welt“ und „Sternentürmchen“ stellten die Jury - Frau Roßwag, Frau Vormittag, Herr Huß, Herr Schütt und Ruben - vor eine schwere Aufgabe. Galt es doch diese in den Kategorien „Kreativität“, „Geschmack“, „Konsistenz“ und „Dekoration“ angemessen zu bewerten. Das Ergebnis war – wie zu erwarten – äußerst knapp, da alle Teilnehmer ausgesprochen eifrig und leidenschaftlich bei der Sache waren. 

Als Sieger machten das Rennen die Muffins von Caroline, Davina und Melissa aus der Promotion 2014/18 (Klasse 11) mit „Sternentürmchen“, einer Schokoladenkreation gefüllt mit weißer Schokolade-Mascarpone-Creme und glasisert mit einem Nougat-Frosting. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Bäcker und Bäckerinnen für ihre köstlichen Werke, die Jury für ihre Bewertungen, sowie die 5 „K’s“ aus dem Klosterhof - Klosterkatz, Klostermanufaktur, Klosterapotheke, Kräuterhexe und Buchhandlung Krüger - für die gestifteten Preise, über die sich alle Teilnehmer sehr gefreut haben!

von Friederike Keitel

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Theaterprojekt

Die Theater-AG des Seminars lädt herzlich ein zu ihren zwei Aufführungen am 31.03. und 01.04., jeweils um 20 Uhr im Oratorium.

Wir führen dieses Jahr nach 4 Jahren wieder eine Tragödie des athenischen Dramatikers Sophokles auf, die Elektra. Dieses Stück, das dem Alterswerk des Dichters zuzurechnen ist, bildet einen Themenschwerpunkt der diesjährigen Interpretationsklausur im Griechischabitur.

In Gestalt Elektras konfrontiert uns das Drama mit einer gewaltigen Frauenfigur: der Tochter des von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Liebhaber Aigisthos nach seiner Rückkehr aus Troja erschlagenen Königs von Mykene, Agamemnon. Elektras öffentliches Leiden an diesem Verbrechen, an ihrer würdelosen Situation im Haus der Mörder, an der pragmatischen Haltung ihrer Schwester Chrysothemis, die sich um eines angemessenen Lebens willen den Verhältnissen fügt, und ihr jahrelanges Hoffen auf eine Wiederkehr des Bruders Orestes als Rächer stehen im Mittelpunkt des Stücks. Als Orestes durch einen Freund die Nachricht seines Todes überbringen lässt um Klytaimnestra und Aigisthos in Sicherheit zu wiegen, ist Elektra auch die letzte Hoffnung genommen. Indem sie alle Rollenerwartungen an eine junge griechische Frau in den Wind schlägt, entschließt sie sich, die Rache an der eigenen Mutter selbst zu vollziehen.

In für Sophokles typischer Weise (wenn man das angesichts des winzigen Bruchteils seiner Tragödien sagen kann, der überhaupt überliefert ist) stellt die zentrale Figur des Dramas ihre religiös-ethischen Überzeugungen und ihr heroisches Standesbewusstsein über den Konsens mit denen, die aus ihrer Sicht im falschen Leben sind. Durch diese Unerbittlichkeit der Titelheldin, die in grellem Kontrast steht zum ganz normalen Opportunismus ihrer Schwester und dem unsensiblen Pragmatismus ihres Bruders sowie durch das beklemmende Ende des Stücks fordert der Dichter uns wie sein athenisches Publikum Ende des 5.Jahrhunderts v.Chr. zur Stellungnahme im Umgang mit Schuld und damit letztendlich zur Wertereflexion auf.

Karten für die Vorstellungen können ab sofort über das Sekretariat unter der Nummer 07043-955090 zu 8 (ab 18 Jahren) bzw. 4 Euro vorbestellt und jeweils ab 19 Uhr an der Abendkasse abgeholt und bezahlt werden.  Die Dauer der Aufführung wird ca. 70-90 Minuten betragen.

Tobias Utz (91/96)

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