12er Konzert

Wir, die Promo 13/17 des Seminars Maulbronn, laden Euch ♥-lich zu unseren Konzerten in Maulbronn, Ettlingen und Freiburg ein. Ein buntes Programm von Bach bis Adele wartet darauf gehört zu werden. Wir freuen uns auf Euch und einen unterhaltsamen gemeinsamen Abend.

Liebe Grüße, Promo 13/17

Konzertdaten:

Maulbronn, Winterkirche: 12. November 2016, 18 Uhr 

Ettlingen, Johanneskirche: 13. November 2016, 18 Uhr

Freiburg, Kreuzkirche: 19. November 2016, 18 Uhr 

 Eintritt frei

 

Kollegiumsausflug

Ein angenehmes Sättigungsgefühl, jede Menge Elektronen im Blut und ein kaputter Wagen – das ist die Bilanz des diesjährigen Mitarbeiterausfluges des Evangelischen Seminars Maulbronn. 

„Wie konnte das alles nur so kommen?“ – Mag sich am Ende dieses denkwürdigen Tages mancher gefragt haben, der dabei war. Gegen 13:00 Uhr hatte bereits alles gut angefangen. Die Kollegen und Mitarbeiter trafen sich am Jagdschlossbrunnen, um nach der sechsten Unterrichtsstunde zu Beginn dieses Heimreisewochenendes einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen. Schnell waren die Personen auf die verfügbaren Kraftfahrzeuge verteilt, fast noch schneller erreichte die Gruppe dann Karlsruhe-Durlach. In einer gut belüfteten Halle fuhr dann ein Großteil der Teilnehmer ein gemeinschaftsförderndes Kartrennen. Ökologie stand dabei im Zentrum: Die Karts wurden von sauberen Elektromotoren angetrieben, die aus diesem Grunde auch sehr gute Starteigenschaften hatten. Nach dem zehnminütigen Qualifying wurde klar, das Sportlehrerinnen und einige Griechischlehrer gute Rennfahrer sind. Beim anschließenden Rennen über etwa 30 Minuten zeigte sich dann aber – teils überraschend – ein recht eindeutiges Bild. Wer am Ende (völlig zu Recht) als glorreicher Sieger mit nassgeschwitztem Shirt aus seinem Kart stieg, sei an dieser Stelle nicht verraten. Insgesamt konnte sich jedenfalls jeder als Sieger fühlen, war doch niemand wegen unsportlichen Verhaltens verwarnt worden. Überhaupt ist an dieser Stelle zu unterstreichen, dass sämtliche Teilnehmer – trotz der zugegebenermaßen „agonischen“ Situation - ausgesprochen fair und defensiv unterwegs waren.

Im Weingartner Moor (Sumpf?) konnte die Gruppe anschließend auf einem wunderschönen Spazierweg in langsamem Tempo gehend, sich dabei angeregt unterhaltend, einerseits die erlebte Wettkampfsituation besprechen und andererseits die herrliche Natur bei herrlichem Wetter genießen. An vielerlei Stellen lud die örtliche Flora und Fauna zum Entdecken und Staunen ein, glücklicherweise war mit einer examinierten Biologin eine fachkundige Führerin anwesend und ansprechbar.

Ausklingen wollte der Tag dann in einem versteckt-idyllisch gelegenen Lokal in Weingarten (Baden) bei Piggeldy oder Frederik (mit Pommes oder wilden Kartoffeln). Zum Abschluss gönnte sich der eine oder die andere noch ein Eis (gemischt, mit Smarties, sehr fein). 

Als dann die Heimfahrten anstanden, bot sich jedoch ein Bild des Schreckens. Zwar waren die Personen wie schon am Mittag schnell auf die zur Verfügung stehenden Kraftfahrzeuge verteilt, doch – der Pkw einer Kollegin wollte nicht anspringen. Selten nun ist eine Kollegin in so beneidenswerter Situation, eine Panne in Gegenwart so vieler hilfsbereiter Kollegen zu erleiden. Sofort wurde das Fahrzeug mit vereinten Kräften angeschoben (Schneller, schneller, GAS GEBEN!). Trotz redlichen Bemühens der Kollegen, trotz Erfahrung der Kollegin (wann Gas gegeben werden muss), trotz des Abhangs, der zum Anrollen zur Verfügung stand und der mehrmals in beide Richtungen bezwungen wurde, mussten die Kollegen als Gemeinschaft am Ende doch einsehen, dass die Hoffnung oft trügt und nicht alles gelingen kann. So blieb es am Ende also bei einem undefinierbaren Schaden des Fahrzeugs, die Kollegin jedoch konnte auf ein anderes Fahrzeug aufsitzen und musste nicht zurückgelassen werden. 

Insgesamt betrachtet kann man also schließlich in jedem Fall von einem äußerst gelungenen Ausflug und zuverlässiger Planung sprechen, dafür an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Frau Rehberg, die als Personalrätin die Organisation übernommen hatte und dafür Sorge trug, dass „das alles“ so gekommen ist. Vielen lieben Dank!

(Autor: wer kann's erraten?)

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Segeln

Von Maulbronn aus machten wir uns am Montagmorgen auf den Weg in Richtung Lindau. Als in Stuttgart Miri und Johanna auf uns trafen, waren wir schließlich komplett. Glücklich und beschwingt stiegen wir in den Zug nach Lindau. Der Zug setzte sich in Bewegung und an uns rauschten Bäume und Felder in hohem Tempo vorbei. Es hätte doch alles weiter so unbeschwert laufen können! Aber wer kennt denn die Deutsche Bahn nicht :-D

In Friedrichshafen wollte der Zug leider nicht mehr weiterfahren und wir durften allesamt aussteigen. Nichts desto trotz sind wir immerhin angekommen! (mit einer Stunde Verspätung) Aber es hat ein warmes Mittagessen gegeben. Danach durften wir uns ein paar, nein, ziemlich viele Regeln von Christa und Axel, den Segelschullehrern, anhören. Weil es schön warm war, sind wir dann sofort „Segeln“ gegangen. Nennen wir es lieber paddeln, da wir keine Segel gehisst hatten. Später dann haben wir in Gruppen Lindau erkundet. Als wir zurückkamen setzten wir uns zu den anderen auf die Wiese und sangen. David las uns noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor, ehe wir schlafen gingen. 

Am Dienstag durften wir zum ersten Mal richtig Segeln. Nach etwas Theorie stiegen wir auf die Boote und mussten erst einmal ein Stück aus dem Hafen herauspaddeln, bis wir schließlich sowohl die Fock, als auch das Großsegel hochzogen. Es war wunderschönes Wetter, etwas Wind und Sonne. Nach der Mittagspause durften wir nochmals in See stechen und wir hatten sogar mehr Wind, wir hatten die Aufgabe um Axels Motorboot herum zu fahren. Wenn der Steuermann Re rief, zog man an der anderen Leine der Fock und wendete somit. 

Am Mittwoch war morgens leider Flaute! Unser Boot kam kaum voran. Dieses mal sollten wir an Christas Boot anlegen und bekamen dabei Bonbons. Nachmittags besuchten wir das Strandbad. Dort angekommen, sprangen alle erstmal in den See. Das war eine tollte Abkühlung! Wir schwammen zur Insel und sonnten dort etwas, die Ruhe wurde jedoch schnell unterbrochen, da die „bösen“ Jungs kamen und uns in den See schmissen. 

Am Donnerstag war es genial! Wir hatten Windstärke 6! Wir düsten förmlich über den See. Wir waren so schnell, dass es gar nicht möglich war, bei Christa anzulegen. Nachmittags machten wir eine Stadtrally, bei der unsere Geduld gefragt war. Abends lud uns Frau Becker in ein Eiscafé ein und wir durften alle einen Eisbecher haben. Es hat himmlisch geschmeckt. An dieser Stelle nochmal einen Dank an Frau Becker. Glücklich und beschwingt gingen wir später zurück. 

Am Freitag ging dann der große Renner mit den Airbrush Tattoos los! Viele haben sich an einem Stand ein Tattoo sprayen lassen. Nachdem die letzten Dinge erledigt waren, machten wir uns alle wieder auf den Weg zum Bahnhof. Uns so schnell war die Lindau Woche schon wieder vorbei! 

Bilder von Christa Diederich

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Schulanfang

Promotion 2016 / 2020: Herzlich Willkommen am Seminar Maulbronn!

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Das Seminar Maulbronn begrüßt herzlich die Neuntklässler/innen der Promotion 2016 / 2020. Die neunzehn neuen Schülerinnen und Schüler wurden am Montag, den 12.09.16, festlich in die Schul- und Internatsgemeinschaft aufgenommen. 

Bereits im ersten Seminargottesdienst am 18.09.16 stellte sich die neue Promo selbst vor und formulierte sowohl Erwartungen an das neue Zuhause als auch Wünsche. Im Mittelpunkt der Formulierungen bei den frisch gebackenen Seminaristen stand das freundschaftliche und christliche Zusammenleben in der Seminargemeinschaft, welches der Schulchor musikalisch unter Mitwirkung aller Schüler/innen des Seminars unter Beweis stellte.

Hier ein kurzer Bericht der 9. Klässler:

Am Sonntag den 18. September wurden wir neuen 9er in einem feierlichen Gottesdienst in die Gemeinde Maulbronn aufgenommen. Nach einer aufregenden 1. Woche mit vielen neuen Eindrücken konnten wir uns nun offiziell Seminaristen nennen. 

Gemeinsam zogen wir in Begleitung eines Orgelvorspiels in die Kirche ein. Nach der Begrüßung durch Frau Ose stellten wir der Gemeinde die 4 Schwerpunkte unserer Schule vor. Diese hatten wir am Tag zuvor in Texten und Plakaten zusammengefasst. Im Anschluss wurden wir einzeln nach vorne gebeten um der Gemeinde Maulbronn vorgestellt zu werden. Darauf folgte ein von uns einstudiertes Lied, das wir zuerst als Klasse und später mit dem gesamten Seminarchor vortrugen. 

Daraufhin bot der Seminarchor mit uns neuen Sängern noch weitere Lieder dar. Nach einer interessanten und aufmunternden Predigt über Neuanfänge und das wir doch alle neu seien, war der Gottesdienst auch schon bald vorbei und wir zogen mit Vorfreunde und Neugier auf das kommende Schuljahr auf das kommende Schuljahr aus der Kirche aus. 

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Berlin

In der Woche vom 18.7.16 bis zum 22.7.16 besuchten wir, die Klasse 10, Berlin. Nach einer langen Fahrt erreichten wir Montagnachmittag den Hauptbahnhof Berlin. Nach einem kurzen Fußmarsch zu unserem Hostel und dem Beziehen unserer Zimmer, machten wir uns auf den Weg, zu Fuß einen ersten abendlichen Eindruck von der Innenstadt zu bekommen. Dabei kamen wir am Kanzleramt, dem Bundestag, dem Brandenburger Tor und an Teilen der Friedrichstraße vorbei. Um 20 Uhr besuchten wir schließlich das Kabarett Theater Distel, in dem es an diesem Abend eine Voraufführung des Stückes „Wer früher zockt ist länger reich“ gab. Der Rückweg zum Hostel führte uns am Spreeufer entlang. In der Woche besuchten wir unter anderem das Mauerdenkmal Bernauer Straße, an dem das Ausmaß der Berliner Maueranlage bewusst wird, da dort ein Teil der Berliner Mauer stehen gelassen wurde, genauso wie das Pergamon Museum, das jüdische Museum und nach einigen Sicherheitskontrollen auch den Bundestag samt seiner Kuppel. Doch nicht nur Museen, sondern ebenso eine Bustour mit der Linie 100 und eine Schifffahrt auf der Spree entlang an vielen Sehenswürdigkeiten, zeigten uns Berlin. Auch ein Besuch des Restaurants, in dem höchstwahrscheinlich der Döner erfunden wurde, war mit dabei. Von einigen wurde die Möglichkeit ergriffen, mit Herr Keitel nach Potsdam zu fahren, um Schloss Sanssouci und seinen Park zu besichtigen. In der Freizeit zwischen unseren Programmpunkten durchstreiften wir in 3er Gruppen Berlin, teils auf der Suche nach Essen, weiteren Kulturprogrammpunkten oder Shopping Malls. Insgesamt stand die Berlin Klassenfahrt in diesem Jahr im guten Gleichgewicht von Kultur und Freizeit und somit war für alle Beteiligten etwas dabei. Danken möchten wir unseren beiden Lehrern, Herr Keitel und Frau King, die uns auf dieser Klassenfahrt begleitet und uns in dieser anstrengenden aber schönen Woche die Möglichkeit gegeben haben, Berlin aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen zu lernen.

von Lea Frank und Michael Posur (Promotion 2014/2018)

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