Musikvideo

Wichtiger Bestandteil des Musikkonzepts am Seminar sind die im zweijährigen Turnus stattfindenden großen Oratorienprojekte, an denen nahezu alle Schülerinnen und Schüler im Chor beteiligt sind. 2015 wurde im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der ausverkauften Klosterkirche unter der Leitung des Seminarmusiklehrers Sebastian Eberhardt aufgeführt.

Die „junge Besetzung verlieh dem Oratorium einen jugendlich frischen, lebendigen Gesamtklang, der sich imposant und raumfüllend in der Klosterkirche ausbreitete und durch dynamische Spannungsbögen bestach“ schrieb Matthias Czop im Mühlacker Tagblatt. Die „fulminante Aufführung“ (Anita Molnar, Pforzheimer Zeitung) wurde von der K&K Verlagsanstalt (www.kuk-art.com) mitgeschnitten. Sicherlich nicht nur allen Mitwirkenden „bleibt ein ergreifender Abend mit stehenden Ovationen in Erinnerung“ (Anita Molnar, Pforzheimer Zeitung). Unter Schule -> AGs können außerdem zwei Hörbeispiele angehört werden. Neben unserem Chor wirkten das Ensemble "musica viva Stuttgart" sowie die Solisten Sophie Sauter (Sopran), Kai Kluge (Tenor) und Conrad Schmitz (Bass) am Projekt mit. 

 

 

Kantatengottesdienst

Am Palmsonntag, dem 20. März 2016 brachten ehemalige und aktuelle Seminaristen gemeinsam als Abschluss eines Promotionen-übergreifenden Projekts die Kantate "Himmelskönig, sei willkommen" von Johann Sebastian Bach (BWV 182) zur Aufführung. 

Dieses Werk mit Vokalsolisten, Streichorchester, Solovioline, Soloblockflöte, Orgel und vierstimmigem Chor wurde komplett von aktuellen und ehemaligen Seminaristen musiziert. Die Predigt übernahm Pfarrerin Irina Ose. 

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Herzog Christoph

Exkursion zur Ausstellung Herzog Christoph in Stuttgart - Seminaristen unterwegs zu Ihren Wurzeln

Da unsere Schule eine besondere Schule vor allem in Bezug auf ihre Geschichte ist, haben die Klassen 9 und 10 am Sonntag, den 20. März 2016 einen Schulausflug zu unserem Gründer gemacht. Christoph, der Württemberg von 1550 bis 1568 regierte, war ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation und zählt zu den bedeutendsten Herzögen Württembergs. Er verbreitete nicht nur die Reformation in Württemberg und löste damit die katholischen Orden in Klöstern wie Maulbronn auf, sondern richtete in den Gemäuern dann evangelische Schulen mit Internaten ein, um eine Absicherung des Glaubens und die Zukunft des Berufs des evangelischen Pfarrers gesichert zu haben. Wir sind eines der übrig gebliebenen Seminare und mächtig stolz auf unseren Gründer. 

Als wir nach dem Mittagessen voller Vorfreude und mit reichlich Proviant ausgestattet in den Bus nach Stuttgart stiegen, wussten wir noch nicht so recht, was uns erwartet, doch wir wurden nicht enttäuscht. Die Ausstellung im Stuttgarter Landesmuseum ist wirklich einmalig. Man fühlte sich in der Führung, die wir bekamen, sofort wohl und bekamen das Gefühl willkommen zu sein. Unsere Führerin betonte sehr oft, dass wir eine besondere Gruppe seien (mit unserem Bezug zu Herzog Christoph). Nach unserem ausführlichen Rundgang durch das von Christoph erbaute Alte Schloss im Herzen Stuttgarts, das heute das Landesmuseum Württemberg beherbergt, hatten wir Gelegenheit die Ausstellung noch auf eigene Faust zu erkunden. Bei Fragen standen uns das hilfsbereite Museumspersonal, sowie unsere Lehrer zur Verfügung. Nach ein paar eindrucksvollen Stunden durften wir noch unsere restliche Energie in der Innenstadt austoben und wurden dann pünktlich zum Abendessen wieder ans Semi zurückgebracht.

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Kreuzweg der Jugend

Kreuz tragen, singen, Kerzenschein im Kloster, der Passionsgeschichte lauschen. Das bedeutet der Kreuzweg der Jugend, der sehr eindrücklich gestaltet wurde von Maulbronner Konfirmanden und Seminaristen. Begleitet durch den Taizé-Gesang „Bleibet hier und wachet mit mir“ zogen rund 70 Jugendliche durch das Kloster. Allen voran wurde ein großes Holzkreuz zu den vier Stationen getragen, das das Leiden Jesu noch anschaulicher werden ließ. Besonders im Herrenrefektorium herrschte eine eindrucksvolle Atmosphäre durch den Hall des „O Haupt voll Blut und Wunden“ und den Kerzenschein. Beendet wurde diese zum Nachdenken anregende Zeremonie in der Klosterkirche, als alle sich mit einem Teelicht um das Kreuz versammelten, es um das authentische Symbol drapierten und noch ein letztes Gebet, die Worte Jesu, gemeinsam sprachen.

von Dorothee Vogel (Promotion 14/18)

 

Jugend musiziert

Wir gratulieren Annemarie Pfahler, Alina Ehret, Johanna Maute und Katharina Linn zum 1. Preis beim Landeswettbewerb Jugend musiziert 2016. Sie erreichten die Höchstpunktzahl und somit die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Link 

 

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