Im Erdgeschoss entdecken Besucher:innen die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserklosters, während im ersten Stock oft Musik durch die Gänge klingt. Singen und Musizieren, gemeinsam backen oder lernen, lachen, Fußball spielen, baden oder rudern am Tiefen See gehören für die Schüler:innen zu ihrem Alltag. Über allem steht ein lebendiger Seminargeist.
Diese Gemeinschaft im Seminar ist besonders: Sie stärkt Sozialkompetenz, Empathie, fördert den Perspektivwechsel, übt Möglichkeiten der fairen Konfliktlösung ein und ist erkennbar an der persönlichen Entwicklung der Schüler:innen. Zugleich ist im Seminar immer etwas los — genau das macht das Miteinander so lebendig. Rückzug ist möglich, dennoch ist es das Miteinander, das den Alltag prägt.
Dass die Lehrer:innen zugleich auch Betreuer:innen sind, ist dabei ein großer Gewinn. So entsteht Vertrauen und verlässliche Begleitung. Auch wenn das Internat heute nicht mehr überall gefragt ist, zeigt es hier seine Stärke: Durch gemeinschaftliches Erleben des Alltags wachsen die Schüler:innen zu selbstständigen, starken Persönlichkeiten heran.
Außerdem legt das Seminar in Internat und Schule großen Wert auf Sicherheit, Prävention, Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und externen Fachstellen sowie auf regelmäßige Qualitätsentwicklung.